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China 39
Egal ob Japaner, Chinesen, Südkoreaner oder ... Ständig sieht man Asiaten mit einem Mundschutz durch die Gegend laufen. Aber Warum ist das so? Meist werden die Masken zum Schutz vor Krankheiten bzw. Grippe- Viren die gerade im Umlauf sind getragen oder um andere Menschen vor der eigenen Krankheit, die man gerade auskuriert, zu schützen. Ebenfalls ein Grund ist Heuschnupfen. Auch wegen der starken Luftverschmutzung duch Abgase von Autos, Fabriken oder Kohleverbrennung zur Energienutzung werden die Masken getragen.  Denn besonders in asiatischen Großstädten ist Luftverschmutzung bzw. Smog ein großes Problem. Die Sonne ist meist Tage lang nicht zu sehen weil die Stadt von dicken Nebelschwaden umhüllt ist, die einem das Atmen erschweren. Mit Smog ist der gelb, grau, braune und übelriechende Schleier gemeint der so einige Großstädte, auch außerhalb Asiens, des öfteren umhüllt. Viele Asiaten leiden unter Atembeschwerden auf Grund der schlechten Luft in den Großstädten. Eine der am stärksten betroffenen Städte ist Chinas Hauptstadt Peking. Aber auch Großstädte wie beispielsweise New York, Paris, Moskau, Neu-Delhi, Tokio, Dhaka, Kairo, Riad, Lahore, Ahwaz, Ulan Bator, Shanghai, Singapur, London oder Mexico City sind betroffen. Jedoch auch aus modischen Gründen tragen viele Asiaten diese Mundschutzmasken. Einige wollen damit z.B. ihre schlechten Zähne oder ihren Mundgeruch verbergen. Andere tragen die Mundschutzmaske als Modeacccessoire. (Focus Online.de/Tipps zum Schutz vor Smog)


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Hygienemasken gehören zum Alltagsbild in den asiatischen Städten. Während der Grippe- und Heuschnupfensaison erblickt man an jeder Straßenecke Maskenträger. Um sich selbst oder andere vor Viren zu schützen, gehört ihre Anwendung zum guten Ton. Inzwischen tragen jedoch viele Asiaten aus ganz anderen Gründen einen Mundschutz in weiß. «Ich nehme meine Maske nur ab, wenn ich esse, bade oder schlafe», sagt ein 15-jähriger Schüler der Asahi Shimbun. Die Eltern oder Lehrer hätten nichts dagegen, das er sein Gesicht konstant verberge: «Ich kann nur sagen, das sie mich beruhigt.» Eine Zeitung beschreibt dieses Phänomen als den neusten Trend unter asiatischen Jugendlichen. Sie tragen den ganzen Tag lang Hygienemaske, obwohl sie weder unter einer Erkältung oder Heuschnupfen zu leiden haben. Die Gründe fürs Tragen eines Mundschutzes sind unterschiedlich. Ein 18-jähriges Model benutzt ihn, um sich während der Schule besser konzentrieren zu können. Ein 14-jähriges Mädchen erklärt der Asahi Shimbun, dass sie damit ihr Aussehen verdecken könne. Die prüfenden Blicken der anderen seien somit Vergangenheit. 



Die Verschleierung als TrendBearbeiten

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Ein Gesellschaftsphänomen Bearbeiten

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Der Maskentrend scheint sich jedoch nicht nur auf die jungen Asiaten zu konzentrieren. Auch viele Menschen in ihren 40ern und 50ern stehen offen zu ihrer neuen Angewohnheit. So erzählt eine 49-jährige Hausfrau der Asahi Shimbun, dass gerade die Schweinegrippe 2009 ihr die «goldene Chance» gab, die Maske täglich anzubehalten, um ihre Nase und ihr Kinn zu verdecken. Zudem habe dies den Vorteil, dass sie kein Makeup mehr auftragen müsse. «Viele Mitarbeiter denken immer noch, dass ich die Maske wegen der Grippeprävention trage», sagt ein öffentlicher Angestellter, der täglich mit verdecktem Gesicht zur Arbeit geht. Mit dem Mundschutz könne er viel besser seine Ruhe bewahren, wenn er mit verärgerten Bürgern zu tun habe. «Ich bin wohl nicht so gut geeignet für eine Gesellschaft, die ständig unter Stress steht», meint er. Gleichzeitig verstecke er damit seine unmittelbare Gefühlswelt vor den Mitarbeitern. Denn ohne Gesicht hat man auch keinen Gesichtsverlust zu befürchten.


Gründe für den Mundschutz in Asien genauer beschrieben Bearbeiten

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Das Tragen eines Mundschutzes ist in Asien vor Allem in Ballungszentren üblich. Dabei handelt es sich hauptsächlich um eine Form von Rücksicht, um andere Menschen nicht an den eigenen Infektionen teilhaben zu lassen. In asiatischen Großstädten leben sehr viele Menschen auf engem Raum, so dass sich Infektionen schnell verbreiten, wenn von Betroffenen keine Gegenmaßnahmen ergriffen werden. Darüber hinaus veranlasst die hohe Feinstaubkonzentration (anders gesagt die starke
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Luftverschmutzung durch Autos, Abgase, etc.) einige Menschen zum Tragen eines 
Mundschutzes. Die in diesem Falle allerdings verwendeten "Mundschutz"-Masken, die meist dem entsprechen, was hierzulande in der Medizin als Schutz vor Infektionen verwendet wird, sind allerdings gegen die typischen Belastungen in der Stadtluft weitgehend wirkungslos. Feinstaub kann durch diese Masken nicht wesentlich aufgehalten werden, dazu bräuchte es Masken der Klasse FFP2 oder besser. Ein wenig Straßenstaub und etwas Ruß werden zwar durch diese Masken abgefangen, aber nur sehr wenig. Zudem ist es in einigen Städten eine Art Mode. 


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  • Vergleich: Links kein Smog, Rechts Smog
  • Smog über Mexico City ,Hauptstadt von Mexico
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